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Die Paläontologie -
Die Paläontologie
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JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL Die Paläontologie (griechisch für ”Studium des alten Lebens“) ist die Wissenschaft von fossilen Tieren und Pflanzen. Ihre Aufgabe ist es, die Entwicklungsgeschichte des Lebens zu ordnen und zu analysieren. Jede Gesteinsschicht wird einer bestimmten Erdzeit zugeordnet. Allerdings können große Erdkräfte tektonische Verschiebungen bewirken, die die vorher aufeinanderliegenden Sedimentschichten ftitleen oder übereinander schieben. Um die Sedimentschichten absolut sicher zuordnen zu können, nutzen die Wissenschaftler die im Gestein meßbare Radioaktivität. In den Gesteinsschichten befinden sich Isotope. Isotope sind instabile Abarten von chemischen Elementen. Sie zerfallen, bis sie einen stabileren Zustand erreicht haben. Auf diese Weise wird zum Beispiel Uran zu Blei oder Rubidium zu Strontium. Jedes radioaktive Isotop in den Gesteinen, besitzt eine bestimmte Halbwertzeit. Als Halbwertzeit wird die Zeitdauer bezeichnet, innerhalb derer die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Anzahl von Atomen des Isotpos zerfallen ist. Die Halbwertzeit eines Elements ist von äußeren Einflüssen völlig unabhängig. Anhand der im Gestein gemessenen Teilchen und der bekannten Halbwertzeit, ist das genaue titleer des Gesteins bestimmbar. Denn der Zerfall des Elements beginnt sofort nach seiner Entstehung, die mit der Entstehung des Felsens übereinstimmt. Die Paläontologen arbeiten meist mit Biologen und Geologen zusammen. Denn nachdem die gefundenen Fossilien vorsichtig freigelegt, transportiert und gesäubert wurden, ist das Wissen der Geologen über die Erdformationen, Gesteinsschichten und klimatischen Bedingen gefragt. Die Biologen können etwas über die Lebensbedingungen, die Ernährung und das Zusammenleben mit anderen Tieren sagen. Häufig wird die Identifikation des Fundes dadurch erschwert, dass der Fundort nicht mit dem Lebensraum übereinstimmt. Der Fund von vielen Dinsoaurierskeletten an einem Ort muss nicht bedeuten, dass sie auch alle an diesem gestorben sind. Die Kadaver können von einem Fluss von ganz unterschiedlichen Orten mitgerissen und an diesem Fundort angeschwemmt worden sein. Die fossilien Funde sind selten komplett. Für gewöhnlich beginnt eine mühsame Puzzlearbeit mit den einzelnen Knochenteilen von Tieren. Liegen an einem Ausgrabungsort Skelette von verschiedenen Tieren, wird es schwierig, die Knochen richtig zuzuordnen. Geologische Zeiträume sind unvorstellbar lang. Wenn man bedenkt, dass die Erde viereinhalb Milliarden Jahre title ist, kann man sich vorstellen in was für Zeiträumen Paläontologen denken. Stellt man sich die Entstehung des Lebens auf der Erde bis heute als ein vierundzwanzigstündigesTag vor, wäre der Mensch erst in der letztenMinuten enstanden. Die spezielle Paläontologie versucht, fossile Funde in eine biologische Systematik einzuordnen Taxonomie.
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