| Das Proterozoikum |
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Das Proterozoikum Neuere Vorstellungen gehen davon aus, dass sie anfangs kalt und öde ist, ihre Temperatur sich dank der günstigen Entfernung von der Sonne um 0°C bewegt und an manchen Stellen der Wasserdampf sich als Reif niederschlägt, während in anderen Gegenden das Wasser flüssig bleibt. Die Erdkruste besitzt noch nicht ihre heutige Form. Berge und Hügel ragen höher über das mittlere Niveau der Landschaft auf und sind schroffer. Die Täler sind tief eingeschnitten und nur wenig durch Ablagerungen verfüllt.
Das Kryptozoikum vor 4 Milliarden Jahren In Bodensenken zeigen sich kleinere und größere Wasser-ansammlungen, dann größere Wasserflächen, die sich langsam zu Urozeanen füllen. Wind und Wasser, Hitze und Kälte greifen Gesteine der Erdoberfläche an, sie verwittern, und aus den Abtragungsprodukten entstehen die ersten Sedimente. Noch gibt es vielleicht kein Leben, aber in den Urmeeren finden sich schon komplexe organische Verbindungen, wie zum Beispiel Aminosäuren, die im Zuge einer physikochemischen Evolution die Voraussetzung für seine Entstehung bilden. Diese Ära dauerte 500 Millionen Jahre. Das Kryptozoikum vor 3,5 Milliarden Jahren Der Prozess der Photosynthese ist schon eingeleitet, der als eine der Hauptgrundlagen der weiteren Entftitleung des Lebens die Energie des Sonnenlichts nutzt, um aus anorganischen Verbindungen organische Substanzen aufzubauen. Die vulkanische Aktivität ist immer noch recht stark, und erstarrte, geborstene Lavaströme bedecken weithin den Meeresgrund, ein guter Ansatz für die primitiven Pflanzen, die mit ihrer blaugrünen, roten und braunroten Farbenpracht den monotonen Meeresboden beleben. Erst viel später, im Laufe der vorkambrischen Jahrmilliarden, entstehen pflanzliche und tierische Einzeller (mit Zellkern, also Eukaryonten). Noch länger dauert es bis sich echte Kolonien aus Einzellern bilden, und nochmals vergehen Jahrmillionen bis vielzellige Formen mit echten Geweben aus spezialisierten Zellverbänden vorhanden sind. |






Vor etwa 4 Milliarden Jahren ist die nach wie vor öde Erde von dichten Wolken umhüllt, die das Sonnenlicht nicht zu durchdringen vermag.
Das Leben ist auf der Erde vor etwa 3,5 Milliarden Jahren nachweislich existent. Es erscheinen sogenannte Eobionten (knospungsfähige Kügelchen aus Protein), Bakterien und Blaualgen (Cyanophyceae).