Meeressaurier
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Ordnung Ichthyosauria: Die Fischsaurier oder Ichthyosaurier waren die am stärksten spezialisierten meeresbewohnenden Reptilien. Ihr Name bedeutet wörtlich übersetzt »Fischechsen« und charakterisiert sie gut, denn sie lebten von Fischen und sahen wie Fische aus, obwohl sie als Reptilien natürlich Luft atmeten. Ihre Körperform ähnelte der einer heutigen Makrele oder eines Thunfisches, die ausgeprägte Stromlinienform erlaubte es ihnen, Geschwindigkeiten von 40 km pro Stunde zu erreichen. Ordnung Plesiosauria: Die bedeutendsten meeresbewohnenden Reptilien des Mesozoikums waren die Plesiosaurier. Einige Arten erreichten eine Länge von 14 m. Die Gliedmaßen waren zu langen, paddelförmigen Flossen umgebaut. Die Finger und Zehen bestanden nicht aus fünf oder weniger, sondern aus bis zu zehn Knochen. Der Körper war gedrungen, der Schwanz kurz. Früher glaubte man, die Plesiosaurier hätten ihre paddelförmigen Gliedmaßen wie Ruder verwendet. Einer jüngeren Theorie zufolge bewegten sie sie aber wie Vogelflügel auf und ab. Ordnung Placodontia: Die Placodontia waren die am wenigsten spezialisierten Schwimmer unter den meeresbewohnenden Reptilien. Sie traten in der Trias auf den Plan und starben noch in derselben Periode aus. lm gleichen Zeitraum, der ungefähr 35 Millionen Jahre umfasste, entwickelten sich zahlreiche Arten, von denen sich jedoch keine, an das Leben auf der Hochsee anpasste. |
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