Ornithopoden

Die Ornithopoden, auch Vogelfüßer genannt, gehörten zu den Vogelbecken-dinosauriern (Ornithischier). Es waren zweibeinige Pflanzenfresser, die meist flink waren. Dabei sahen sie den Coelurosauriern, die zu den Theropoden gehörten, ähnlich. In der Familie der Fabrosauridae gab es unter anderen Echinodon und Lesothosaurus. Zur Familie der Heterodontosauridae gehörten Pisanosaurus und Heterodontosaurus.

Die Pachycephalosauridae waren Dinosaurier mit massivem Schädeldach. Sie kamen seltener vor. Bis auf eine Ausnahme (Yaverlandia) gab es fossile Funde nur in Zentralasien und Nordamerika. Neben einem kuppelförmigen Schädeldach hatten diese Saurier Verdickungen hinten und seitlich am Kopf bzw. auf der Schnauze. Sie hatten die Form von Halskrausen oder Knubbeln. Ansonsten waren sie den anderen Ornithopoden sehr ähnlich. Ein besonders großes Exemplar war Pachycephalosaurus, der in der späten Kreide lebte. Eine wichtige Rolle spielte die Familie der Hypsilophontidae (Hypsilophodon). Diese Tiere, die an die heutigen Gazellen erinnerten, breiteten sich über alle Kontinente aus. Wahrscheinlich gingen aus ihnen zwei weitere Gruppen, die Hadrosaurier und die Iguanodons hervor. Die Hadrosaurier, auch Entenschnabel-Saurier genannt, hatten die unterschiedlichsten Höcker und Kämme auf Kopf und Rücken. Ein gemeinsames Merkmal waren aber ihre breiten, abgeflachten Schnauzen, die in einem zahnlosen Schnabel endeten. Weiter hinten im Ober- und Unterkiefer befanden sich mehrere Reihen von Backenzähnen. Angehörige der Familie waren Corythosaurus, Parasaurolophus und Edmontosaurus. Die Familie der Iguanodontidae war weit verbreitet. Im Gegensatz zu ihren Vorfahren hatte diese Tiere aber einen plumpen Körperbau, so dass sie nur langsam laufen konnten. Meist gingen sie auf allen Vieren, konnten sich aber auch auf die Hinterbeine stellen. Iguanodon war der berühmteste Vertreter dieser Familie.