Opisthocoelicaudia Drucken E-Mail

NAME: Opisthocoelicaudia
FAMILIE: Camarasauridae
ZEITLICHE VERBREITUNG: Oberkreide
GEOGRAPHISCHE VERBREITUNG: Asien
LÄNGE: 12 m

Die genaue Größe und das Aussehen dieses Sauropoden kann man nur unvollständig rekonstruieren, da dem einen Skelett, das man in der Wüste Gobi fand, Kopf und Hals fehlten. Der Rest des Körpers ist jedoch gut erhtitleen und scheint einem typischen, obwohl verhältnismäßig, kleinen und stromlinienförmigen Camarasaurier zu gehören.
Einzigartig unter allen bekannten Sauropoden ist die Verbindung der einzelnen Schwanzwirbel. Normalerweise sind die Sauropodenwirbel an ihrem vorderen Ende ausgehöhlt (das heißt in Kopfrichtung konkav). Dafür bildet das hintere Ende des vorderen Wirbels einen passenden Fortsatz. Bei den Schwanzwirbeln von Opisthocoelicaudia ist das Gegenteil der Fall: Sie sind auf der Hinterseite konkav. Dieses Merkmal drückt sich auch im Gattungsnamen aus, der so viel wie »hinten ausgehöhlte Schwanzwirbel« bedeutet. Die eigentümliche Gelenkung der Schwanzwirbel führte zu einer Kräftigung dieses Organs. Einige Paläontologen vertreten die Meinung, die Tiere hätten ihren Schwanz als Stütze verwendet, wenn sie sich auf die Hinterbeine erhoben, um höheres Geäst abzuweiden. Auch andere Sauropoden wie die Diplodociden und die Titanosauriden scheinen ihren Schwanz zu diesem Zweck eingesetzt zu haben.