| Saurierpark Kleinwelka (Bericht mit Video) |
| Geschrieben von: the only cyco |
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Kleinwelka - Ein Besuch in Südostsachsen Es war an einem sonnigen Tag im Spätsommer diesen Jahres. Die Autobahn 4 sollte uns über Dresden und Bautzen im östlichen Sachsen nach Kleinwelka führen. Der Zweck: Ein Besuch im ältesten und (zumindest subjektiv beurteilt) auch größten Dinosaurierpark Deutschlands. Die Anreise war wenig aufregend. Wie gesagt, die A4 führt über Dresden eigentlich direkt dorthin. Auch die Wegweiser auf der Landstrasse sind sehr gut zu verfolgen. Dennoch, ich verlasse mich eigentlich nahezu immer auf mein Navigationssystem. Der Park ist sehr gut durch den lebensgroßen T-Rex (wenn ich das richtig erkannt habe) und die großen Lettern am Eingang zu sehen und auch zu finden. Parkmöglichkeiten scheint es genügend zu geben, sogar für Busreisende ist sehr viel Platz. Positiv gefällt hier schon mal, dass keine Parkgebühr fällig ist. Womit wir auch schon beim Thema sind - Eintrittspreise für Erwachsene 9,- Euro, Kinder unter 5 Jahren zahlen nichts. Es gibt auch Gruppen- und Familienkarten, die je nach Teilnehmerzahl oder Familiengröße individuell errechnet werden müssen. Nun ja, 9,- Euro ist nicht grad wenig, aber soviel schon vorab, es lohnt sich. An der Kasse, an der man auch zahlreiche Spielsachen, Bücher, Accessoires und wissenschaftliches Material erhalten kann gibt es dann "gratis" einen kleinen Lageplan vom Park. Ein mittelgroßes Heftchen mit detaillierten Informationen zum Park, zum Macher des Parks und zu den Exponaten ist für 2,50 Euro separat erhältlich. Der Park selbst ist eigentlich sehr weitläufig und idyllisch gelegen (mitten im Wald). Die Saurier wirken sehr natürlich (soweit ich das beurteilen kann) und sind in Szenen (z.B. Jagdszenen, etc.) arrangiert. Also nicht einfach nur langweilig hingestellt, wie das vielleicht aus anderen Parks bekannt ist. Zum Teil muss man sogar schon genau hinschauen, um beispielsweise einen Archaeopteryx, an einem Baum hängend, zu finden. Darüber hinaus ist der Park bezüglich der verschiedenen paläontologischen Zeitzonen eingerichtet, d.h. dass auch nur Saurier dieser Zeitzone in den entsprechenden Bereichen zu finden sind. Der offizielle Rundgang beginnt quasi mit den Meeressauriern und endet mit dem Steinzeitmenschen bzw. sogar mit dem Neuzeitmenschen. Für das leibliche Wohl ist innerhalb des Rundgangs mehrfach gesorgt. Es finden sich hier und da kleine Imbiss-Stände, wo man zumindest den schnellen Hunger oder Durst stillen kann. Ein großer gastronomischer Bereich findet sich ziemlich zentral nahezu zu Beginn (wie man es sieht auch zum Ende) des Rundgangs. Weiterhin ist der Park, mal abgesehen von den Dinosauriern, welche im übrigen manchmal Haushoch und damit sicher naturgetreu dargestellt sind, mit Kletterwald, Spielplätzen, Abenteuerspielplätzen, Kinderspielplätzen und vielen Familienfreundlichen Einrichtungen ausgestattet. Wenn man zügig den Rundgang läuft, benötigt man dennoch gut eine Stunde. Will man darüber hinaus noch die Beschreibungen der einzelnen (sicher weit mehr als 150) Exponate durchlesen, so ist man sicher weit länger unterwegs. Wenn schönes Wetter ist, kann man bestimmt den ganzen Tag im Park zubringen, ohne dass einem Langweilig wird. Zusammenfassend kann man festhalten, dass die zu Beginn gezahlten 9,- Euro / Person auf jeden Fall gerechtfertigt, und meiner Meinung nach nicht zuviel verlangt sind. Am Rande bemerkt, scheint der Betreiber zu expandieren, da in direkter Nachbarschaft weitere Attraktionen errichtet werden, über die ich hier nicht berichten kann, weil die Zeit für einen Besuch nicht gereicht hat. >> Saurierpark Kleinwelka |




